Imke Keil

Coaching

Imke Keil Coaching, WingWave, EMDR, NLP, The Work of Byron Katie

Wingwave

wingwave® -Coaching ist ein im Jahr 2001 von den Diplom-Psychologen Cora Besser-Siegmund und Harry Siegmund entwickeltes Kurzzeit-Coaching-Konzept mit einer sehr effektiven Kombination aus bereits bewährten psychologischen Coaching-Elementen. Es vereint Neurolinguistisches Programmieren (NLP), Bilaterale Hemnisphärenstimulation (EMDR) und Myostatik-Test (O-Ring-Test).

Wingwave

Der Name wingwave® kommt aus dem Englischen und hat zwei Wortbestandteile: „Wing“ und „Wave”. Sinngemäß kennen wir aus der Chaostheorie die These: Der Flügelschlag eines Schmetterlings kann auf der anderen Seite der Erde das Klima ändern. Voraussetzung ist, dass der „wing“ (Flügelschlag) punktgenau an der richtigen Stelle erfolgt. Durch präzisen Methodeneinsatz wird beim wingwave® rasch ein positives Emotions-Klima in der Erlebniswelt des Menschen geschaffen. Das meint der Wortteil „wing“. Der Wortteil „wave“ ist angelehnt an das englische Wort „brainwave“, was so viel heißt wie Geistesblitz. Diese „brainwaves“ werden durch wingwave® Coaching punktgenau ausgelöst, um den Menschen mit Leistung stärkender Zielenergie und emotionaler Balance zu beflügeln.

Wingwave

Grundannahme der Methode: Wenn unangenehme Emotionen als resistentes Stress-Imprinting im Nervensystem unverarbeitet hängen bleiben, bringt wingwave® einen natürlichen körpereigenen Verarbeitungsprozess zum Laufen, der hilft, nicht nur kognitiv, sondern auch in der gefühlten Emotionsqualität „über die Sache hinwegzukommen.“

wingwave® ist bereits in Studien an der Universität Hamburg, der Medizinischen Hochschule Hannover und der Sporthochschule Köln beforscht worden. Hierbei hat sich zum Beispiel gezeigt, dass schon zwei Stunden wingwave-Coaching Redeangst und Lampenfieber in Präsentations-Sicherheit und Auftrittsfreude verwandeln können. Der Verein "Bahnungsmomente - moments of switch" informiert unter www.bahnungsmomente.org fortlaufend über weitere Forschungsvorhaben zu wingwave® und weiteren Kurzzeit-Coaching-Verfahren.

Methode

Bei hohem Stress kommt es zu einer Blockade beider Gehirnhälften. Ein Konflikt kann jedoch nur bei optimaler Zusammenarbeit beider Gehirnhälften bewältigt werden. Deshalb hat es die Natur so eingerichtet, dass während eines gesunden, natürlichen Schlafes im Rahmen der REM-Phase durch die Augenbewegungen unsere Stresserlebnisse verarbeitet und neue kreative Möglichkeiten zur Problemlösung und Verwirklichung von Lebenszielen gefunden werden. Leider haben die Stressoren inzwischen so zugenommen, dass eine Bewältigung während der Nachtruhe oftmals nicht mehr in vollem Umfang möglich ist. Dazu kommt, dass unruhiger Schlaf und Schlafmittel die wichtige REM-Phase teilweise oder ganz verhindern. Folge hiervon kann sein, dass sich der Mensch ständig unter Druck fühlt und Entspannung kaum noch möglich ist. Die Intervention mit wingwave® simuliert gewissermaßen eine REM-Phase im Wachzustand. Indem der Coach Winkbewegungen mit einer Hand durchführt, denen der Klient mit den Augen folgen soll, wird ein äußerst schneller Verarbeitungsprozess in Gang gesetzt. So werden stecken gebliebene Prozesse zum Laufen gebracht und das in einer Art "Turbo-Geschwindigkeit". Möglicherweise durchläuft der Klient mehr oder weniger dramatische, jedoch gut aushaltbare Gefühlsprozesse, die in der Regel nicht mehr als eine Minute dauern. Während der Intervention kann es zu erstaunlich weisen Erkenntnissen kommen. Der gesamte Prozess läuft gewissermaßen wie von selbst, während der Coach den Prozess überwacht und nur im Bedarfsfall eingreift. Innerhalb des Coaching werden - den individuellen Bedürfnissen entsprechend - die Wirkungen mit Hilfe von NLP-Methoden vertieft.

Nach Abschluss der Intervention fühlt sich der Klient erleichtert, manchmal sogar fröhlich und beschwingt. Zuweilen ist er dazu noch angenehm müde und entspannt, so dass der Rest des Tages nach Möglichkeit stressfrei und in Ruhe zugebracht werden sollte.

Vorteil von wingwave im Vergleich zu anderen Methoden

Durch wingwave® wird der kreative Teil des Unterbewusstseins direkt erreicht und in viel größerem Maße mit einbezogen, als dies mit Hilfe der meisten anderen Coaching-Methoden möglich ist, und zwar während der Klient hellwach und handlungsfähig bleibt. Passende NLP-Werkzeuge, die sonst unter der Führung des Coaches angewandt werden, benutzt der Klient von ganz allein und ohne dass sie benannt werden müssen, und zwar so, wie es für ihn ganz persönlich am Besten passt. Erleichternd kommt hinzu, dass der Klient nicht gezwungen wird, detailliert über sein Problem zu sprechen und sich auf ein so genanntes "Seelenstriptease" einzulassen. Das eigene innere Erleben reicht für den Verarbeitungsprozess aus. Durch den Muskeltest (Myostatik-Test), der Signale des Unterbewusstseins des Klienten (über das autonome Nervensystem) wiedergibt, kann jeweils der richtige Zeitpunkt der Intervention, die optimale Problemformulierung und am Ende des Prozesses eine Auskunft über die Effizienz der Intervention abgerufen werden. So können unter Umständen bereits innerhalb einer Coaching-Stunde erstaunliche Veränderungen geschehen.

NLP

Neurolinguistisches Programmieren ist ein in den siebziger Jahren entwickeltes Kommunikations- und Motivationsmodell. NLP bietet eine Vielfalt von Methoden zur Veränderung des Befindens und des Verhaltens.

Wingwave

„Neuro“ steht für Wahrnehmung und die über 100 Milliarden Gehirnzellen, die mit unzähligen Verknüpfungen unser Verhalten und Erleben organisieren.

„Linguistisch“ steht für die sprachliche Abbildung und Erreichbarkeit der neuronalen Strukturen durch Wörter.

„Programmieren“ steht für die feste Struktur unserer Verhaltensweisen in Form von Strategien oder Programmen, die nützlich oder veränderbar sind.

NLP wird in allen Bereichen menschlicher Kommunikation wie z.B. im Coaching, in der Psychotherapie, in der Pädagogik, in der Partnerschaft, im Umgang mit Kindern und in Verkauf und Führung eingesetzt und bietet im Wesentlichen zwei ganz konkrete Anwendungsfelder:

  • 1. Die Verbesserung der Kommunikation mit den Mitmenschen
  • 2. Die Verbesserung der Kommunikation mit sich selbst

Unser Denken, Fühlen und Verhalten (Neuro) kann mittels Sprache (Lingustik) systematisch (Programm) verändert werden. Nähere Information auch unter www.DVNLP.de

EMDR

Anfang der 90er Jahre entwickelte die amerikanische Psychotherapeutin Francine Shapiro, eine eigenständige Methode für die Behandlung von posttraumatischem Stress, in dem sie bewusst eingesetzte schnelle Augenbewegungen initiierte und gab ihr den Namen EMDR: Eye Movement Desensitization und Reprocessing.

Diese schnellen Augenbewegungen, die jeder Mensch nachts im Schlaf in den sogenannten REM-Phasen unbewusst vollzieht, dienen der Informationsverarbeitung im Gehirn und sind somit das älteste, natürlichste Stressmanagement. Alle Sinneseindrücke und Emotionen, die tagsüber auf unser Wahrnehmungs- und Nervensystem einstürmen, werden bei diesem Prozess abgespeichert. Diese Erkenntnis nutzen die Therapeuten beim EMDR und führen im Wachzustand mit winkenden Fingerbewegungen die Augenbewegungen der Klienten. Das nutzen der wachen REM-Phasen hilft nachweislich bei seelischen Verletzungen, um sich seelisch und körperlich von der Last der Erinnerung befreit zu fühlen.

Wingwave

Francine Shapiro und viele Neurowissenschaftler gehen davon aus, dass wache REM Phasen als bilaterale Stimulationen wirken und so eine optimale Zusammenarbeit von rechter und linker Gehirnhälfte herstellen. Dabei entsteht eine fließende Aktivierung von neuronalen Vernetzungen, was einen intensiven mentalen Lösungs- und Heilprozess auf Basis bereits vorhandener Ressourcen des Menschen freisetzt. Sind die Mentalkräfte wieder vollständig und ganzheitlich aktiviert, findet ein Gehirn seine eigenen kreativen Lösungen im Sinne einer heilenden Informationsverarbeitung der im Nervensystem blockierten und hängen gebliebenen Erinnerung. Ist die emotionale Blockade im Coaching einmal aufgelöst, kann sich der Klient später aus eigener Kraft neuronal immer wieder aus den emotionalen Spuren des damals Erlebten herausarbeiten.

EMDR zählt weltweit zu den effektivsten und am besten beforschten Psychotherapiemethoden bei posttraumatischen Belastungsstörungen nach lebensbedrohlichen Erlebnissen wie Naturkatastrophen, Gewalttaten und Krieg, um nur einige schwerwiegende Stressauslöser zu nennen. Natürlich handelt es sich bei alltäglichen Stresserlebnissen selten um äußere Katastrophen wie ein Erdbeben, aber auch innerlich kann schon einmal eine Welt zusammenbrechen oder eben eine Erschütterung geschehen. Diese Augen-Intervention kann somit auch in der Verarbeitung von Alltagsstress eine sinnvolle Maßnahme sein. Diese Methode wurde mit Elementen aus dem NLP und einem Muskeltest (Myostatik-Test) kombiniert und dann als Methode wingwave Coaching gelehrt.

Myostatik-Test

Um die genauen Stressoren(Stress-Trigger) zu finden und die richtigen Impulse für den Weg zum Ziel punktgenau anstoßen zu können, führen wir beim wingwave-Coaching einen Muskelfeedback-Test durch.

Wingwave

Der Myostatik-Test ist ein Muskeltest, bei dem die zu testende Person Daumen und Zeigefinger zu einem Ring zusammenschließt und diesen mit maximaler Kraft zusammenhält. Der Coach setzt Reize und versucht, diesen Ring zu öffnen. So kann über unmittelbare Muskelreaktionen abgelesen werden, ob ein Reiz (Gedanke, Wort, Verhalten) für das Nervensystem einen Stress macht oder nicht. Bei Stress geht der Ring auf. Kann die zu testende Person den Reiz „verkraften“, kann sie den Ring zusammenhalten. Der Test ist eine Kombination aus Reaktionszeit- und Kompensationskrafttest, wobei hauptsächlich Reaktionszeitänderungen für die gesetzmäßig ablaufenden Veränderungen verantwortlich sind. In der Hand vereinen sich Sensorik und Feinmotorik in hoch komplizierter Weise, was eine vergleichsweise große Steuerungsfläche im Großhirn voraussetzt. Hier ist nicht nur der Sitz unseres Verstandes sondern im Frontalhirn sitzt auch der Dirigent unseres Gesamterlebens. Kann dieser Dirigent seiner Arbeit nicht nachkommen, sind wir irritiert. Kleinste Irritationen in der Koordinationsfähigkeit des Großhirns spiegeln sich innerhalb von Bruchteilen von Sekunden im Handmuskel.

Grundsätzlich gilt, dass der Myostatik-Test keine klinischen Befunde oder Diagnosen liefert. Es geht hier ausschließlich um die Erfassung von mentalen und emotionalen Resonanzen im Rahmen der alltäglichen Lebensbewältigung.